KONTINUUM

organische Form

Ein Experiment zu Form, Raum und Material

Das Kontinuum wird definiert als „lückenlos Zusammenhängendes“, oder „ununterbrochene Folge“. Sicherlich hat das Kontinuum als gestalterisches Prinzip seinen Ursprung in der Natur: In Flussläufen, Wurzelwerk, unterirdischen Tierbehausungen etc. bilden sich solche zusammenhängenden Formen oder Räume aus.

In der organischen Formgebung findet das Prinzip des Kontinuums gerne und oftmals Anwendung in unterschiedlichsten, gestalterischen Situationen.

Dabei sind Begriffe wie Formation, Transformation, oder Deformation wichtig, um die Veränderung von Richtung und Ausdehnung eines Formverlaufs, oder einer räumlichen Struktur zu beschreiben.

Plastik Workshop im SoSe 2018

In einer Gruppenarbeit, die von vielen, kleineren Teams realisiert werden wird, entsteht ein organisches Kontinuum, welches in einer gemeinsamen Aufbauaktion zu einer „endlosen“ Form zusammengesetzt wird. Die Aufbauaktion ist mit dem Abschluss-Kolloquium verknüpft.

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ArchitekTier

Fledermaus

Wir bauen für wilde Tiere! Erst Bienensterben, dann Insektensterben – jeder hat schon davon gehört. Die Bauten für Menschen verdrängen die der Tiere, Pestizide und konventionelle Landwirtschaft tun ihr übriges.
Auf einer Streuobstwiese im Eschweilerbachthal in der Eifel bauen wir Unterkünfte für Tiere - von der Trockensteinmauer, Insektenhotels bis zum Fledermaushaus. In unserem dreitägigen Outdoor-Arbeitsaufenthalt wollen wir zusammen ortspezifische Tierarten im Wohnungsbau unterstützen. Auf der Streuobstwiese ist der Mensch als Baumeister ausnahmsweise gern gesehen: Durch das Anbringen von Nistkästen, das Errichten von Trockenmauern, Anlegen von Teichen oder das Belassen von Hecken können wir einen überlebenswichtigen Beitrag für viele Tiere leisten. Eine Trockensteinmauer ist ein emerging ecosystem – ein Ökosystem, welches erst durch Menschenhand möglich wird. Wildbienen, Insekten, Eidechsen, Mauswiesel, Schaltiere, Vögel, u.v.m. sollen spezifische Architekturen bekommen, in denen sie nisten und leben können. Wir leisten Naturschutz und nehmen Inspiration und selbst erfahrenes Wissen mit in unseren Alltag.

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Waldlabor Köln

Wald

werde Wald_Exkursion, 22.5. – 25.5.2018

Die Wahrnehmung des Waldes unterliegt einem ständigen Wandel. Aus dem sprichwörtlichen Wandeln im Wald wird bei dieser Exkursion ein Eintauchen in die Zusammenhänge von Kultur und Natur am Beispiel des Wandelwalds im Waldlabor Köln. Sichtbare, ästhetische Eingriffe in den Bestand von Paulownienhainen, Ulmenplantagen und den weiteren Gegebenheiten vor Ort sind auf radikale oder minimalinvasive Art möglich. In der Wechselwirkung von ökologischen, ökonomischen und kulturellen Aspekten kann der Wald als Lebensraum und Wohnzimmer, als abstrakter Raum oder als Skulptur gelesen und bearbeitet werden.  Durch Schneiden, Sägen, Flechten und Knicken, durch Auslichten und Verdichten, durch Schälen, Schnitzen und andere Interventionen im Bestand entstehen neue landschaftsarchitektonische Räume und Perspektiven, die die Vielschichtigkeit der Thematik sichtbar machen.

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Dokumentation: Forschungsfeld - Digital Me

Digitale Portraits

Unter dem Titel "Digital Me" erforscht Dipl. Ing. Joost Meyer bereits über mehrere Semester zusammen mit Studierenden die Schnittstelle zwischen dem klassischen/manuellen Modellieren und dem digitalen Modellieren über 3-D Grafikprogramme. Das Thema, unter dem die dualen Experimente stehen lautet: Selbstportrait. Über die ästhetische Wirkung der Ergebnisse und zur Selbstbeobachtung der Modelleure wurden Evaluationen durchgeführt. Lesen und sehen Sie hier mehr über das Projekt.

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Kontakt

Lehreinheit Plastik

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